Gezielt vorsorgen mit der Rürup-Rente
Riester- und Rürup-Rente: Das einfache Rezept für eine gezielte Altersvorsorge
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Zuerst mit der Riester-Rente, dann mit der Rürup-Rente vorsorgen – dieses einfache Rezept ermöglicht vielen eine Altersvorsorge, die staatlichen Zulagen und steuerlichen Vorteile nutzt. Der Abschluss einer Rürup-Rente rechnet sich vor allem für Selbstständige, Freiberufler, Gewerbetreibende und Gutverdiener. Auch für Anleger, die nah an der Rente sind, kann sie sehr interessant sein. |
Wie funktioniert die Rürup-Rente? | |
Gezahlt wird eine ab Rentenbeginn lebenslang garantierte monatliche Rente, die wie die gesetzliche Rente nachgelagert besteuert wird. Der Besteuerungsteil richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns. Der steuerfrei bleibende Teil der Rente wird in einem lebenslang geltenden Freibetrag in Euro festgeschrieben. Anleger können frühestens ab dem 60. Lebensjahr von der lebenslangen garantierten Rente profitieren. | |
Mit der Rürup-Rente Steuern sparen |
Für immer mehr Kunden rückt die Rürup-Rente in den Blickpunkt. Denn Selbstständige, Freiberufler, Gewerbetreibende oder generell Gutverdiener profitieren besonders von den steuerlichen Vorteilen dieser Vorsorgemöglichkeit: Beiträge bis zur Höhe von maximal 20.000 Euro (für Ledige) bzw. 40.000 Euro (für Verheiratete) – beispielsweise in eine fondsgebundene Rürup-Rente – können als Sonderausgaben bei der Steuer abgesetzt werden. Im Jahr 2011 besteht eine steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge von 72 Prozent. Diese erhöht sich in den Folgejahren jeweils um 2 Prozent, bis im Jahr 2025 die vollständige Abzugsfähigkeit erreicht ist. Auch rentennahe Jahrgänge profitieren von der Rürup-Rente. Denn sie unterliegen in den nächsten Jahren noch einem relativ geringen Besteuerungsanteil der Rente und sichern sich damit langfristig einen hohen Rentenfreibetrag für die Zeit, in der sie die Rente beziehen. Am Effizientesten ist es hier, kurz vor Beginn des Rentenalters einen Einmalbeitrag einzuzahlen. |



